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Universität Pécs

Die heutige Universität Pécs (Antragsteller) wurde am 1. Januar 2000 gegründet, wenngleich ihre Ursprünge auf das jahr 1367 zurückgehen. Mit ihren zehn Fakultäten, 31.000 Studenten, 6.300 Angestellten und eine breiten Palette an Schulungs- und Studienprogrammen (reguläre Studiengänge, Master- und Promotionsstudiengänge), spielt die sich dynamisch entwickelnde Universität Pécs eine wesentliche Rolle in Ungarns Hochschulbildung. Zahlreiche Zuschüsse der EU wurden von der Universität Pécs mit Erfolg eingesetzt. Die juristische Fakultät ist eine der ältesten Fakultäten der Universität.

Die Wurzeln der juristischen Ausbildung an der Universität Pécs gehen auf das Jahr 1357 zurück. Als älteste Fakultät der Universität begann die Juristische Fakultät ihre Aktivität im Jahre 1923, nachdem die Königliche Ungarische Erzsébet Universität von Bratislava nach Pécs umgezogen ist.
Die Fakultät bietet eine breite Palette an Ausbildungsprogrammen an, die von studentischen Lehrveranstaltungen zur Erlangung eines universitären Grades über spezielle Kurse zur Erlangung eines Hochschuldiploms sowie Postgraduierten-Programme zur Erlangung von speziellem Fachwissen in den jeweiligen Rechtsgebieten bis hin zu Doktoranden-Programmen reicht.

Im Bereich der internationalen Beziehungen zielte die Fakultät darauf ab, im Rahmen der Tempus-Programme nicht nur das Angebot für Nichtgraduierte auszuweiten, sondern auch einen Master of Law (LLM) anzubieten. Auf der anderen Seite wird durch das ERASMUS-Programm die Mobilität der Studierenden gefördert.

Neben großen Programmen der Europäischen Gemeinschaft und in manchen Fällen bereits jahrzehntelangen traditionellen Beziehungen hat die Juristische Fakultät in jüngster Zeit auch diverse bi- und multilaterale Kooperationsverträge geschlossen (z.B. mit den Universitäten Tours, Graz, Breslau, Regensburg, Norwich, Trier, Cluj, Novi Sad, Osijek, Rijeka). Darüber hinaus ist die Fakultät Mitglied der europäischen Organisationen ERA und ELFA.

Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologierecht

Das Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologierecht der juristischen Fakultät der Universität Pécs befasst sich mit der Lehre und Erforschung sämtlicher Aspekte des Rechts der Informations- und Kommunikationstechnologie (Datenschutz, Informationsfreiheit, Informationssicherheit, Regelung elektronischer Kommunikation, E-Commerce und E-Government, Rechtsschutz von Software, Medienrecht etc.). Das Forschungszentrum hat zu diesen Themen eine Vielzahl ungarischer und internationaler Konferenzen veranstaltet.

Das Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologierecht nimmt Forschungs- und Beratungsarbeit sowohl im akademischen als auch wirtschaftlichen Bereich vor und leitete bereits viele Forschungsprojekte zum Thema Privatsphäre.

Von der Universität Pécs nehmen vier Wissenschaftler (Dr. Zsolt György Balogh, Dr. Gergely László Szőke, Dr. Gábor Polyák und Dr. Balázs Rátai) sowie zwei Verwaltungskräfte (Zita Császár und Emese Kemény) teil.

Sämtliche der eben genannten Forscher haben Erfahrungen in der Erforschung des Datenschutzes, drei von ihnen arbeiteten oder arbeiten gerade im Büro des ungarischen Datenschutzbeauftragten und/oder als interne Datenschutzbeauftragte.

Die wichtigsten Projekte (Forschungstätigkeiten und Konferenzen) des Forschungszentrums hinsichtlich des Datenschutzes und der Informationssicherheit in den letzten fünf Jahren sind die folgenden:

2007: Ungarische Akademie der Wissenschaften, Forschungsinstitut für Computer und Automatisierung, „Datenschutzaspekte betreffend die Reform der öffentlichen Verwaltung und E-Government“
2008: Seminar zum internen Datenschutz (Budapest, 27.Oktober 2008)
2009: Nationale Kommunikationsbehörde, „Datenschutzaspekte betreffend die europäische Reform zum Rechtsrahmen für die Regulierung der elektronischen Kommunikation“
2009: Dexter Kft., „Datenschutz- und Informationssicherheitsaudit über den Online-Dienst Coospace Extra“
2009: Konferenz über Privatsphäre am Arbeitsplatz (Budapest, 23.November 2009)
 


Georg-August-Universität Göttingen – der Exzellenz verpflichtet

Die Universität Göttingen, gegründet 1737, versteht sich als international bedeutende Forschungsuniversität mit Schwerpunkten in der forschungsbasierten Lehre. Sie zeichnet sich aus durch die Vielfalt ihrer Fächer insbesondere in den Geisteswissenschaften, durch die exzellente Ausstattung in den Naturwissenschaften sowie die herausragende Qualität ihrer Forschung in den profilgebenden Bereichen. Derzeitig studieren an der Universität rund 24.000 Menschen, weit mehr als 10.000 sind hier und dem angeschlossenen Klinikum als Beschäftigte tätig. Ein Anteil von etwa zwölf Prozent ausländischer Studierender belegt die internationale Anziehungskraft, die die Universität traditionell besitzt. Viele Forschungsprojekte werden aus Drittmitteln finanziert, weshalb sämtliche der 13 Fakultäten sowie die Verwaltung über eine große Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Die Universität verfügt über ein eigenes EU-Hochschulbüro, das mit der Verwaltung von EU-Drittmitteln betraut ist.

Im Jahr 2007 konnte sich die Georg- August-Universität erfolgreich mit ihrem Zukunftskonzept »Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie« in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzen. Damit zählt sie zu den neun Universitäten in Deutschland, denen das Potenzial für internationale Sichtbarkeit und ein Rang unter den Spitzenuniversitäten bescheinigt wird.

Die Juristische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ist die älteste, größte und renommierteste juristische Fakultät in Niedersachsen. Seit ihrer Gründung ist sie der Einheit und Freiheit von Forschung und Lehre verpflichtet. Ihre Spitzenstellung in Norddeutschland ist in den letzten Jahren durch positive Lehr- (2008) und Forschungsevaluationen (2002) bestätigt worden. Ziel der Fakultät ist es, sich als Zentrum exzellenter rechtswissenschaftlicher Forschung und Lehre in Deutschland zu etablieren.

Institut für Wirtschaftsrecht, Lehrstuhl Prof. Dr. Wiebe (Bürgerliches Recht, Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht, Medien- und Informationsrecht)

Kontaktadresse: Juristische Fakultät, Platz der Göttinger Sieben 6, 37073 Göttingen, Deutschland

Prof. Dr. Andreas Wiebe folgte einem Ruf an die Georg-August-Universität Göttingen und hat seit dem 16. Mai 2009 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht, Medien- und Informationsrecht inne. Derzeitig besteht sein Team aus elf weiteren Mitarbeitern.
Hinsichtlich der Forschung und Lehre liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit im Bereich des E-Commerce-Rechts, des Urheber- und Wettbewerbsrechts sowie in vielen verschiedenen anderen medienrechtlichen Gebieten. Neben der Auseinandersetzung mit aktuellen Rechtsproblemen schließt die Betätigung des Lehrstuhls auch eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen grundsätzlicher Natur mit ein.

1. Forschungsprojekte Deutschland und Europa

- Netzwerke LEFIS, Lex Converge
- Start des Forschungsprojekts CONSENT (Consumer sentiment regarding privacy on user generated content services in the digital economy) mit 18 Partnern im April 2010
- Consumer Enforcement Research Project - Verbesserung des  Verbraucherschutzes im Internet, im Auftrag der britischen Regierung

2. Fokus CEE - Netzwerk Neue Mitgliedsstaaten

- "Vienna Group" - Kooperation mit den Universitäten Brno (Czech Republic),
Pécs (Ungarn), Bratislava und Kosice (Slovakia), Wroclaw (Polen), WU Wien
- jährliche Veranstaltung einer Summer School on European Information Law
- jährliche Veranstaltung der wissenschaftlichen Konferenz "Lex Informatica",
ab 2010 in Göttingen
- Göttingen International Colloquium on IT and Law

3. Fokus China

- Entwicklung des Urheberrechts und der gewerblichen Schutzrechte in China
- Enge Kooperation mit dem Institut für deutsch-chinesisches Recht
- Forschungsprojekt EU-China IPR2-Project - Legislative Reform of Coypright
- Forschungsprojekt Co-Reach - 5 Partner, einschl. der China Academy
of Social Science, Intellectual Property Center, Start im Herbst 2009

4. Fokus U.S.-amerikanisches Recht

- Intellectual Property and ICT
- Transatlantic Information Law Symposium
- Dialogue on legal methodology (economic analysis, systems theory)

Von der Georg-August-Universität Göttingen nehmen zwei Wissenschaftler, Prof. Dr. Andreas Wiebe und Dipl.-Jur. Falk Hagedorn, an dem Projekt teil.